In der Aula des Sophie-Scholl-Gymnasiums ist es mucksmäuschenstill, alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen hören gebannt den fünf Schüler:innen zu, die abwechselnd im Licht eines einzelnen Scheinwerfers inmitten der großen Aula-Bühne in einem Sessel sitzen und vorlesen. Der Vorlesewettbewerb startet jeden Oktober an den Schulen mit den lokalen Entscheidungen, die über mehrere, regionale Entscheidungen bis zum Bundesfinale führen. In den letzten Wochen kürten die Klassen der Jahrgangsstufe 6 ihre Klassensieger:innen, die nun nacheinander vor 150 Schüler:innen jeweils drei Minuten vorlasen und die anwesende Jury von sich überzeugen wollten. Die Jury, bestehend aus den Deutsch-Lehrkräften der Jahrgangsstufe 6, bewertete jede Kandidatin und jeden Kandidaten nach ihrer Lesetechnik (z. B. Aussprache, Betonung, Lesetempo, Pausen und Stimmlage), der Interpretation (z. B. Ausdruckskraft, Stimmung, lebendiger Vortrag) und der Textstellenauswahl. Moderiert von Frau Görtz, lasen zuerst alle Klassenchampions in der ersten Runde aus ihren selbst mitgebrachten Lieblingsbüchern vor, ehe es in der zweiten Runde galt einen unbekannten Fremdtext dem anwesenden Publikum vorzutragen. Zwischen den kurzen Pausen feierten die Klassen ihre jeweiligen Sieger:innen zu musikalischer Untermalung samt Lichtshow. An dieser Stelle sei der Medien-AG für ihren Einsatz gedankt! Am Ende setzt sich Oskar Happe aus der Klasse 6c durch, der freudig und unter großem Applaus seinen Preis auf der Bühne entgegennahm. Wir gratulieren allen Teilnehmer:innen an der schulischen Endrunde zu ihren gelungenen Vorträgen und wünschen Oskar ganz viel Erfolg bei dem nun anstehenden Regionalentscheid! [gallery ID=8]
„Moin“ Borkum – Ein kleiner Reisebericht der 5er Kennenlernfahrt nach Borkum
Die Klassen 5c und 5e nutzten die traditionelle Wander- und Projektwoche vor den Herbstferien für ihre Kennenlernfahrt zur wunderschönen Insel Borkum.
Nach der Busfahrt ging es von Emden mit der Fähre Borkum weiter zur größten der ostfriesischen Inseln. Bei schönstem Sonnenschein wurde auf dem offenen Sonnendeck entspannt und der gemeinsamen Zeit von fünf Tagen entgegengefiebert. Das vom Hafen fußläufig zu erreichende Ziel war die Jugendherberge Borkum, in der die beiden Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen in ein gemeinsames Wohnhaus untergebrachtwaren.
Neben Kegeln, Nachtwanderungen, einer Borkum-Rallye, einer Sandburgenchallenge, kleinen Partys, einiger Fahrradtouren zum Strand sowie zur Innenstadt Borkums bildete sicherlich die Wattwanderung für alle Schülerinnen und Schüler, aber auch für uns Lehrerinnen das absolute Highlight der Fahrt. Der Insulaner Albertus Akkermann führte die Kinder mit ganz viel Borkumer Humor, kompetent und voller Leidenschaft durch das Wattenmeer und bezog sie immer wieder in Aufgaben und Vorführungen ein. Er und seine Geschichten sowie die kalten, schlammigen Füße unserer Schülerinnen und Schüler haben diese Wattwanderung für alle unvergesslich gemacht. Albertus wies uns auch in die Grußformel der Borkumer ein. Hier wird nämlich nicht wie bei uns „Hallo“ oder „Guten Tag“ zur Begrüßung gesagt, der Insulaner besteht auf ein einfaches, universelles „Moin“, nicht etwa auf ein „Moin Moin“, denn das wird von dem wortkargen Borkumer als Geschwätzigkeit empfunden. Diese neu gelernte Grußformel wurde von unserer freundlichen Schülerschaft bei ihrer Erkundung der Insel erfolgreich geübt.
Die Insel hat mit ihrer wunderschönen Landschaft für eine kleine Pause vom Alltag gesorgt, besonders die gemeinsame Zeit am Strand haben alle genossen. Am Stadtstrand konnten sogar einige Robben auf der gegenüberliegenden Sandbank beim Sonnenbaden beobachten werden.
Ziel unserer Kennenlernfahrt ist sich besser kennenzulernen, dieses haben wir mit Sicherheit erreicht. Doch durch einige besondere Umstände haben wir in dieser gemeinsamen Zeit noch viel mehr gelernt, nämlich füreinander da zu sein, sich aufeinander zu verlassen, sich gegenseitig zu vertrauen sowie alle miteinander und nicht nur in einer Kleingruppe Spaß zu haben. Das sind Stärken für eine erfolgreiche Klassengemeinschaft, deren Fundament hier auf Borkum geschaffen wurde.
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Kennenlernfahrt der 5er 2021 – Spiel und Spaß und Gemeinschaft in Meppen
Vom 4.-8. Oktober war es endlich soweit – die fünften Klassen fuhren auf die lang ersehnte Kennenlernfahrt. Für die Klassen 5a, 5b und 5d ging es nach Meppen. Kaum angekommen und eingerichtet, ging es schon auf Stadtrallye, um Meppen zu erkunden. Aber auch in den folgenden Tagen hatten wir Gelegenheit, die Stadt am Wasser besser kennenzulernen. Während Eltern und Großeltern sich einige Tage später über Postkarten und kleine Mitbringsel freuen konnten, entdeckten Schüler:innen und Lehrer:innen Meppen und die manchmal auch schaurige Stadtgeschichte bei einem abendlichen Rundgang mit der Waschfrau Fina. Kaum zu glauben, dass Fina schon über 200 Jahre alt ist!
Fünf Tage unterwegs mit der Klasse – für den einen oder die andere war es nicht immer leicht, so lange von der Familie getrennt zu sein. Aber mit lustigen Spielen, Action und gegenseitiger Unterstützung in der immer stärker werdenden Klassengemeinschaft ließ sich jeder Anflug von Heimweh gut bewältigen. Egal ob Teambuilding-Spiele, Fußball, Tischtennis-Rundlauf, Indiaca oder afrikanisches Trommeln – für jede:n war etwas dabei! Und zumindest in der 5d wurde Kontakto zum Lieblingsspiel der Klassenfahrt. Natürlich durften auch ein gemeinsamer Kinoabend und Stockbrot am Lagerfeuer nicht fehlen, bevor es dann am Freitag schon wieder Richtung Oberhausen ging.
Vielen Dank an alle, die auch zu Corona-Zeiten dieses Gemeinschaftserlebnis möglich gemacht haben!
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Nach einem Jahr Verzögerung holte die Jahrgangsstufe 6 endlich in der letzten Woche vor den Herbstferien 2021 endlich die lang ersehnte Klassenfahrt nach. Die Klassen 6 c, d und e machten sich gemeinsam auf die Reise nach Rotenburg an der Wümme. Nach erfolgreicher (also negativer) Corona-Testung durften wir alle den Reisebus betreten. Zwei Pausen und ungefähr vier Busstunden später kamen wir an der Jugendherberge an. Nachdem es unser erstes Mittagessen gab und wir die Zimmer bezogen haben, erkundeten wir die Umgebung. Ein Spaziergang in die Innenstadt gehörte auch dazu.
An unserem zweiten Tag haben wir, für einen noch besseren Zusammenhalt, Vertrauensspiele gespielt. Dabei haben wir viel gelacht und noch mehr darüber gelernt, wie wir uns gegenseitig helfen können. Am Mittwoch ging es hoch hinaus, denn gemeinsam besuchten wir einen Kletterpark. Einige von uns haben sich bis zehn Meter Höhe getraut, die meisten waren mit den Parcours zwischen vier und sechs Metern vollkommen zufrieden. Frau Ortiz und Herr Schneider gingen sind mit gutem Vorbild voran und bewältigten den 6-Meter-Parcours. Das eigentliche Highlight an diesem Tag war jedoch der Geburtstag von Herrn Schmidt, dem Klassenlehrer der 6c. Zum Frühstück hatten wir eine Überraschung vorbereitet und ein lautes „Happy Birthday“-Ständchen hielten wir im Speisesaal natürlich auch. Den vorletzten Tag konnten wir selbst gestaltet. So konnten wir nochmal in die Stadt oder an der Jugendherberge etwas mit unseren Freunden unternehmen, wie beispielsweise Fußball oder Volleyball spielen. Unheimlich ging es abends bei der Nachtwanderung zu, die sich mehr und mehr als eine wahre Grusel-Geister-Wanderung entpuppte und so mancher war dann doch froh, als wir aus dem dunklen Wald zurück in der Herberge waren.
Am Freitag wurden wir von einem tanzendem Herrn Schneider geweckt, der mit lauter Musik durch die Flure ging. Unsere Taschen waren gepackt und wir startklar für die Abreise nach Oberhausen. Nach einem kurzen Halt bei Burger King kamen wir dann gegen Mittag am Sophie-Scholl-Gymnasium an.
Von Amelie Gabler aus der 6c
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Am Montag vor den Herbstferien ging es für die Klassen 6b und 6a endlich auf Klassenfahrt! Ziel war die DJH-Jugendherberge Freusburg, die sich in der (namensgebenden) frühmittelalterliche Freusburg im rheinland-pfälzischen Ort Kirchen befindet.
Dass die Fahrt, die Corona-bedingt verschoben worden war, nun unter eher herbstlichem Vorzeichen stand, machte den Schüler:innen überhaupt nichts. Bei meist trockenem Wetter nutzten beide Klassen ausgiebig die vielen naturnahen Freizeit-Möglichkeiten rund um die Burg. So standen Ball-/Mannschafts-Spiele auf dem Jugendherbergs-eigenen Sportplatz, eine Nachtwanderung, das Bauen einer Boule-Kugel-Bahn, action-reiche Gruppenspiele, eine Hochzieh-Station und eine Wanderung zum Tierpark Niederfischbach – inklusive eines besonders eindrucksvollen Besuchs bei einem Falkner – auf dem Programm. Wenn das Wetter gelegentlich mal nicht mitspielte, machten es sich die Kinder im Innern der Burg mit Gesellschaftsspielen und einem gemeinsamen Kinoabend gemütlich. Neben viel Abenteuer, Spaß, Bewegung und frischer Luft ging es hierbei auch immer wieder um die Stärkung der Klassengemeinschaft und den persönlichen Kontakt unter den Klassen und zu den Lehrer:innen.
Erschöpft, aber zufrieden kehrten am Freitag alle wieder zum Sophie zurück, von wo aus es aber sogleich wieder „weiterging“: in die wohlverdienten Herbstferien.[gallery ID=5]
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