Auch in diesem Jahr war die Busschule aufregend und lehrreich zugleich. Zwei Berichte und Fotos der Klassen gibt es hier:
Bericht über die Klassenfahrt der 5b, 5d und 5f nach Thülsfelde
Vom 07. bis zum 11. Oktober 2024 erlebten die Klassen 5b, 5d und 5f des Sophie-Scholl-Gymnasiums eine spannende Klassenfahrt in die Jugendherberge Thülsfelde.
Montag: Ankunft und erste Eindrücke
Am Montagmorgen ging es endlich los! Zwei große Reisebusse holten uns direkt an der Schule ab. Die Fahrt war zwar lang, aber die Stimmung war super – wir haben viel geredet und gelacht. Nach etwa drei Stunden kamen wir in der Jugendherberge Thülsfelde an und konnten direkt unsere Zimmer beziehen. Die eine Hälfte von uns wohnte in gemütlichen Apartments, während die andere Hälfte in coolen Bungalows auf dem Gelände untergebracht war.
Nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen starteten wir mit einer Rallye, bei der wir die Jugendherberge und das Gelände erkunden durften. Das Außengelände war riesig! Es gab einen Spielplatz, große Wiesen, einen Sportplatz mit Fußballtoren und Basketballkörben und sogar eine Minigolfanlage. Schon da wurde klar: Hier wird uns sicher nicht langweilig.
Dienstag und Mittwoch: Teamwork und Abenteuer im Wald
Am zweiten und dritten Tag kamen externe Trainer zu uns, die tolle Team- und Kooperationsspiele organisiert haben. Dabei ging es nicht nur um Geschicklichkeit, sondern auch darum, sich besser kennenzulernen und als Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen. Besonders cool war der Nachmittag im Wald: Wir durften in kleinen Gruppen Kugelbahnen aus allem bauen, was wir im Wald finden konnten. Es war so spannend zu sehen, wie aus unseren Ideen echte kleine Bauwerke entstanden!
Donnerstag: Spaß und freie Zeit
Der vierte Tag war etwas entspannter. Unsere Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen haben für uns lustige Spiele vorbereitet, und zwischendurch hatten wir auch Zeit, einfach mal selbst zu entscheiden, was wir machen wollten. Manche von uns haben Fußball gespielt, andere haben die Minigolfanlage ausprobiert oder einfach nur gechillt. Es war ein schöner Mix aus Spaß und Entspannung.
Verpflegung: Für jeden etwas dabei
Die Mahlzeiten in der Jugendherberge waren richtig gut. Morgens gab es ein riesiges Frühstücksbuffet, bei dem wir uns auch Lunchboxen für den Mittag machen durften – ein echtes Highlight! Abends gab es immer ein leckeres warmes Essen mit Fleisch- und vegetarischen Varianten, dazu ein Salatbuffet. Keiner musste hungrig ins Bett gehen.
Freitag: Abschied mit gemischten Gefühlen
Am Freitag hieß es dann leider schon wieder Koffer packen. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück brachten uns die Busse zurück zur Schule. Einerseits waren wir alle traurig, dass die Fahrt vorbei war, andererseits freuten wir uns auf zu Hause und darauf, von unseren Erlebnissen zu erzählen.
Fazit:
Die Klassenfahrt nach Thülsfelde war ein voller Erfolg. Wir haben nicht nur jede Menge Spaß gehabt, sondern sind auch als Klassengemeinschaft näher zusammengerückt. Die vielen Spiele und Aktivitäten haben uns gezeigt, wie wichtig Teamwork ist. Eins ist sicher: Diese Klassenfahrt werden wir so schnell nicht vergessen!
- Jan Szukat, Klassenlehrer 5f
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Das Sozialtraining der Klasse 6c
Das Sozialtraining hat an zwei Tagen nach den Herbstferien stattgefunden, am 30.10. und am 06.11.2024.
Am 30.10. haben wir einige Spiele gespielt. Das waren z. B. das Spiel „Ich sitze im Grünen“ und das „Spiel ohne Regeln“. Bei dem Spiel „Ich sitze im Grünen“ saßen wir alle in einem Stuhlkreis, allerdings gab es einen Stuhl zu viel. Dann sind wir immer im Urzeigersinn einen Platz weiter gerutscht. Die erste Person musste „Ich sitze“, die zweite „im Grünen“ und die Dritte „und ich wünsche mir (…eine Person aus dem Stuhlkreis) herbei“ sagen. Wenn der Name der erwünschten Person genannt wurde, musste die aufgerufene Person so schnell wie möglich zum freien Platz laufen. Allerdings durften die Sitznachbarn dieser Person sie daran hindern, aufzustehen und der/diejenige, die/der es in 10 Sekunden nicht geschafft hat zu dem vorgesehenen Sitzplatz zu kommen, musste dann sitzen bleiben. So ging es immer weiter, bis Herr Corsten, unser Sozialtrainingslehrer für diese zwei Tage, uns gezeigt hat, dass man auch „Stopp“ sagen kann, dann eben nicht mehr festgehalten werden darf und somit einfach zum freien Platz gehen kann. Das hat davor niemand verstanden und es war dann ziemlich lustig in die erstaunten Gesichter meiner Klassenkameraden zu gucken (Ich denke, ich sah auch erstaunt aus). Nach einer kurzen Nachbesprechung des Spiels war die Übung dann auch vorbei und wir hatten eine 20-minütige Pause.
Nach der Pause haben wir das Spiel ohne Regeln gespielt. Es ging darum, dass in der Mitte des Stuhlkreises 26 Schaumstoffbälle für 30 Personen lagen und wir mussten versuchen, einen zu bekommen. Die Kinder, die keinen Schaumstoffball bekommen haben, waren dann ausgeschieden und sollten beim Spiel zuschauen. In jeder Runde wurden immer weitere Bälle aus dem Spiel genommen, so dass es immer weniger Bälle als Personen waren. Aus dem Versuch einen ersehnten Schaustoffball zu ergattern, sind übrigens richtige Kämpfe entstanden, bei denen sich einige verletzt haben. Das war nicht besonders toll. Am Ende jeder Runde wurden wir immer gefragt, ob wir uns verletzt haben und ob wir aus dem Spiel aussteigen wollen. In allen Fällen wurde abgelehnt. Während des Spiels hat ein Mädchen aus meiner Klasse, sie heißt Greta, versucht es zu stoppen, weil sie als einzige Person die Sinnlosigkeit des Spiels erkannten und es nicht ertragen hat zuzusehen, wie sich unsere Mitschüler gegenseitig verletzen. Greta wurde von Herrn Corsten nach dem Spiel für ihr Mitgefühl und ihre Sozialkompetenz gelobt, er hat sie aber auch aufgefordert, noch mehr für ihre Meinung einzustehen und nicht zu schnell aufzugeben. Danach gab es eine Nachbesprechung und uns wurde ein Plakat vorgestellt. Darin ging es um das Wort „RAD“, die Anordnung auf dem Plakat erinnert an ein Mercedes-Stern. Das „R“ steht für Respekt, das „A“ steht für Aufmerksamkeit und das „D“ steht für Disziplin. Das war der erste Tag des Sozialtrainings.
Am 06.11. haben wir insgesamt vier Übungen gemacht. Das waren einmal das Spiel mit dem Stab, eine Teamwork-Übung, eine Stilleübung und das Gummibärchenspiel. Bei dem Spiel mit dem Stab ging es um unsere Höflichkeit und Sozialkompetenz im Umgang mit unseren Mitschüler:innen. Ich finde, dass es sehr viel Spaß gemacht hat. Bei der Teamwork-Übung wurden wir zufällig in Gruppen zu sechs Schüler:innen eingeteilt und bekamen einen Streifen Klebeband und einen roten Kegel. In der Übung ging es darum, den Kegel im Team so weit wie möglich hinter den Klebebandstreifen zu stellen, ohne über die Linie zu treten. Die Möglichkeiten, die uns im Team eingefallen sind, waren echt lustig. Wir hatten leider nur 15 Minuten Zeit uns etwas zu überlegen. Nachdem die 15 Minuten abgelaufen waren, stellten sich die Teams gegenseitig ihre Ergebnisse vor. Jedes Team hatte zwei Versuche, ein Team hat sogar die optimale Möglichkeit genutzt, bestätigte Herr Corsten. Ich persönlich finde, dass die Übung echt lustig war und es machte Spaß, sich Möglichkeiten zu überlegen, den Kegel über die Linie zu bekommen. Danach haben wir verglichen, welches Team den Kegel am weitesten hinter die Klebebandlinie bekommen hat und wir haben das Siegerteam gekürt. Im Anschluss haben wir dann eine Stilleübung gemacht. Wir mussten ganz leise sein und auf die Geräusche um uns herum achten. Die Geräusche, die meine Klassenkameraden und ich machten, zählten aber nicht. Die Übung dauerte ungefähr zwei Minuten. Dann sammelten wir die Geräusche, die wir gehört haben, und zählten wie viele Geräusche wir gehört haben (das waren neun in der ersten Runde). Danach haben wir noch eine zweite Runde gespielt und haben sogar 14 Geräusche gehört.
Dann hat die letzte Übung, das Gummibärchenspiel, angefangen. Das war meiner Meinung nach auch das Highlight des Tages. Wir wurden in Zweiergruppen eingeteilt, immer ein Junge und ein Mädchen, teilweise waren es auch zwei Jungs, da wir in unserer Klasse mehr Jungen als Mädchen haben, und mussten vor den Klassenraum gehen. Wir wurden dann immer zu zweit in den Klassenraum gerufen, bis die letzte Zweiergruppe in den Klassenraum kam. Bei dem Gummibärchenspiel mussten wir so eine Art Armdrücken mit der flachen Hand machen und gewannen immer ein Gummibärchen, wenn eine Hand den Tisch berührte. Viele haben dann das gemacht, was vom Armdrücken bekannt ist, habe gegeneinander gespielt und gewannen nicht so viele Gummibärchen. Aber wenn man das Spiel verstanden hat, musste man sich eigentlich nur mit dem Partner absprechen, eben im Team und nicht gegeneinander arbeiten und die Hände die ganze Zeit hin und her bewegen, so hätte man die meisten Gummibärchen gewinnen können. Einige Teams sind tatsächlich auf diese grandiose Idee gekommen. Später haben wir dann das Spiel besprochen und viele fanden es lustig, dass sie es nicht ganz verstanden haben. Zum Schluss durften dann die Gewinnerteams entscheiden, ob sie die Gummibärchen für sich behalten oder mit der Klasse teilen. Zum Glück haben sie sich für das Teilen entschieden und so waren wir am Ende des Tages alle Gewinner.
Das war auch schon das Sozialtraining der Klasse 6 c. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht. Es gab lustige, einige wenige peinliche und auch viele glückliche Momente in dieser, wenn auch viel zu kurzen Zeit.
Emilia Olejnik, Klasse 6c
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Das SOPHIE öffnet seine Türen: Am 07.12.2024 ist es soweit
Auch in diesem Jahr lädt das SOPHIE wieder alle Interessierten ein, unsere Schule als Lern- und Lebensort zu entdecken.
Bereits bei der Übergangsveranstaltung von Klasse vier nach fünf, die Ende Oktober in der Luise-Albertz-Halle stattfand, konnten sich interessierte Eltern auf dem „Markt der Möglichkeiten“ über unsere Schule informieren.

Von links nach rechts: Herr Szukat, Frau Horster, Frau Hentschel, Herr Dr. Remy, Herr Dr. Kalipke
Beim Tag der offenen Tür am 07.12.2024 von 9.30 bis 12.30 Uhr können künftige Schülerinnen und Schüler, Eltern und natürlich auch alle anderen Interessierten das Sophie-Scholl-Gymnasium nun auch „live“ besser kennen lernen. Neben dem Schnupperunterricht wird es auch in diesem Jahr wieder Mitmach-Aktionen, Führungen, leckeres Essen und vieles mehr geben.
Wir laden alle kleinen und großen Besucherinnen und Besucher ganz herzlich ein!
Und wer das SOPHIE bereits vorab digital erkunden möchte, kann dies ab dem 29.11.2024 bereits unter www.ssg-oberhausen.de beim digitalen Tag der offenen Tür tun.
Hier eine kurze Rückschau auf den Tag der offenen Tür 2023:
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Das SOPHIE setzt ein Zeichen für Demokratie und Vielfalt
Gemeinsam mit vielen anderen Oberhausener Schulen zeigte das Sophie-Scholl-Gymnasium bei einer gemeinsamen Kundgebung in Sterkrade, dass alle Mitglieder der SOPHIE-Familie sich gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Toleranz einsetzen.
„Demokratie, Toleranz und Vielfalt bilden ein konstitutives Element unserer Arbeit in den Schulen und auch für unsere Gesellschaft“, betonte Schulleiter Herr Dr. Remy und fügte hinzu: „Ich persönlich sehe es in der aktuellen gesellschaftlichen Situation als mehr denn geboten an, das Fundament der demokratisch-freiheitlichen Grundordnung zu stärken und die gemeinsame Aktion der Oberhausener Schulen kann dazu einen Beitrag leisten.“
Zunächst versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler zu einem gemeinsamen Foto auf dem Schulhof und zogen anschließend zum Technischen Rathaus, wo die gemeinsame Kundgebung stattfand. Ein buntes Programm, organisiert von allen Sterkrader Schulen, setzte den Rahmen für die Veranstaltung.
Herr Langenberg sorgte gemeinsam mit der Bläser-SUPER-Class für die musikalische Eröffnung und die Teilnehmer:innen der Auschwitz-Fahrt bereiteten unter der Leitung von Frau Hentschel einen Wortbeitrag vor, den Mara Carl, Meret Karow und Karlotta Schmitz (alle Q2) vortrugen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Elias Giokas (Q2) gemeinsam mit einer Schülerin des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums.
Am Ende der friedlichen und bunten Veranstaltung zogen die Schüler:innen und auch Herr Dr. Remy ein durchweg positives Fazit: „Ich habe ein sehr deutliches Zeichen der Verbundenheit der Schulen und der Entschlossenheit unserer Schülerinnen und Schüler wahrgenommen.“
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