Nachruf Dr. rer. nat. Claus Benninghoff

Nachruf                                                                               nachruf benninghoff

Dr. rer. nat. Claus Benninghoff

1969 – 2026

Das Sophie-Scholl-Gymnasium trauert.

Herr Dr. Benninghoff ist nach langer, schwerer Krankheit verstorben und hinterlässt eine große Lücke in unserer Schulgemeinschaft. Als Fachlehrer für Chemie und Physik begleitete er Generationen von Schülerinnen und Schülern auf ihrem Lernweg vom Führerschein für den Gasbrenner bis zum Abitur im Leistungskurs Chemie. Herr Dr. Benninghoff leitete über viele Jahre die Fachkonferenz Chemie, war Sammlungsleiter, Gefahrstoff- und Sicherheitsbeauftragter unserer Schule. In dieser Funktion hat er u. a. dafür Sorge getragen, dass regelmäßige Unterweisungen der Lehrkräfte die Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht gewährleistet haben, er hat die regelmäßigen Brandschutzübungen organisiert und z. B. während der Sanierung unserer Fachräume sehr verantwortlich auf Sicherheitsmängel geachtet und diese abstellen lassen.

Herr Dr. Benninghoff war und ist im Kollegium wie in der gesamten Schulgemeinschaft sehr geachtet und ausgesprochen beliebt. Als promovierter Naturwissenschaftler hat er sich spät, doch sehr bewusst für den Lehrberuf entschieden, um Schülerinnen und Schülern etwas beizubringen und sie beim Hineinwachsen in unsere Welt zu unterstützen. Er war stets nah bei den Menschen, teilte seine Erlebnisse und seine Sicht auf die Welt gern, ohne dass er seine Meinung dabei zum alleinigen Maßstab erhob. Wir alle haben ihn als zugewandten Lehrer und hilfsbereiten Kollegen erlebt.

Herr Dr. Benninghoff hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder, alle drei vermissen den Ehemann bzw. Vater schmerzlich.

Wir trauern um einen Menschen, dem sein Sophie nach seiner geliebten Familie das Zweitwichtigste auf dieser Welt war.

Wir trauern um einen Menschen, der zu uns gehört und dessen ehrendes Andenken bleibt und uns mit ihm auf Dauer verbindet.

In Hochachtung

Dr. André Remy

Schulleiter

Spendenübergabe für Saporischschja

Spendenübergabe für Saporischschja: 2.445 Euro gesammelt

Die Schulgemeinschaft des SOPHIE hat erneut ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt: Insgesamt 2.445 Euro wurden im Rahmen eines Spendenaufrufs für die Menschen in der ukrainischen Partnerstadt Saporischschja gesammelt.

Die feierliche Übergabe der Spende fand Ende März in der Oberstufenaula statt. Überreicht wurde der Betrag durch Schulleiter Herrn Dr. Remy, den stellvertretenden Schulleiter Herrn Dr. Kalipke sowie die Klasse 5e an den Verein Oberhausen hilft e. V., der die Hilfstransporte organisiert. Die Vereinsvorsitzenden André auf der Heiden und Wolfgang Heitzer nahmen die Spende dankbar entgegen.

Die Spendenaktion stand unter dem Eindruck des anhaltenden Krieges in der Ukraine und der schwierigen Lebensbedingungen vor Ort. Besonders die Zerstörung der Energie- und Wasserversorgung sowie die eisigen Temperaturen stellen die Menschen in Saporischschja vor existenzielle Herausforderungen. Mit den gesammelten Geldern werden unter anderem Stromgeneratoren angeschafft, die vor Ort dringend benötigt werden, um Wärme, Licht und grundlegende Versorgung zu sichern.

Der Verein „Oberhausen hilft e. V.“ plant mit einem weiteren Hilfstransport die Lieferung dieser Geräte, die insbesondere sozialen Einrichtungen, Kindergärten und Krankenhäusern zugutekommen sollen.

Die Spendenbereitschaft der Schulgemeinschaft zeigt eindrucksvoll, wie auch aus der Ferne konkrete Hilfe geleistet werden kann – ein wichtiges Zeichen der Unterstützung und Hoffnung für die Menschen in Saporischschja.

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Journée de la Francophonie

Vive l’amitié franco-allemande! Es lebe die deutsch-französische Freundschaft!  

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten der französische Präsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer den Élysée-Vertrag im Palais de l’Élysée in Paris. Mit der Unterzeichnung dieses Vertrags begann die innige Freundschaft und Zusammenarbeit beider Länder, die bis heute besteht und jährlich zum 22. Januar gefeiert wird.

Auch am Sophie wurde dieser Tag mit der Teilnahme am Schulfilmfestival Cinéfête in Essen zelebriert. Das Festival ermöglicht jährlich im Rahmen der deutsch-französischen Woche Französischlernenden auf der Zielsprache französische Sprache und Kultur außerhalb des Klassenzimmers (audiovisuell) zu erleben und an der (französischen) Filmkultur teilzuhaben. Die Französischkurse 10e und EF G1 haben mit dem Film Un p’tit truc en plus (2024) französische Leichtigkeit und Humor in filmischer Umsetzung kennengelernt, ihren individuellen Sprachwortschatz erweitert und zugleich reflektiert, was wirklich im Leben zählt: Liebe und Gemeinschaft.

 

20 mars 2026 – Fêtons la Journée de la Francophonie

Französisch nicht nur in Frankreich, sondern auf fünf Kontinenten! Am 20. März 2026 wurde am Sophie in Form einer Verköstigung frankophoner Spezialitäten der internationale Tag der Frankophonie gefeiert. Bei Datteln, Crêpes, Mandelplätzchen und Minztee war die Schulgemeinschaft dazu eingeladen, das französische Savoir-Vivre in der Welt zu entdecken. Anhand von ausgestellten Plakaten von Französischlernenden zur Französischsprachigkeit in der Welt, zum Beispiel auf La Réunion oder in Marokko, konnte sich die Schulgemeinschaft über die Bedeutung der französischen Sprache auch außerhalb Europas informieren. Anlässlich der Woche der Frankophonie haben die Französischschülerinnen und -schüler der Einführungsphase die Frankophonie in Bild und Text erarbeitet und die Verschiedenartigkeit von Sprachen und Kulturen in Form individueller Schülerpräsentationen entdeckt: Kristallklares Wasser, weiße Sandstrände, orientalische Gewürze und leuchtende Farben lassen dabei die Französischherzen schneller schlagen und machen Lust auf eine Reise in ferne Länder. Mio, unser Schüler aus der 9e, wird uns sicherlich nach seinem dreimonatigen Aufenthalt auf La Réunion im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms auf eine weitere Reise mitnehmen, wenn auch nur im Klassenzimmer. Wir freuen uns schon sehr!

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Trialog zum Nahostkonflikt

In der vergangenen Woche fand in unserer Aula eine besondere Veranstaltung statt: ein sogenannter „Trialog“, bei dem zwei Gäste mit persönlichen Wurzeln in Israel und Palästina ihre Sichtweisen auf die aktuelle Situation im Nahostkonflikt schilderten und über die emotionalen Auswirkungen auf Jugendliche sprachen.

Doch was bedeutet eigentlich „Trialog“? Anders als beim Dialog, bei dem zwei Seiten miteinander sprechen, wird beim Trialog eine dritte Perspektive aktiv einbezogen – in diesem Fall wir als Publikum. So entstand nicht nur ein Gespräch zwischen den beiden Gästen, sondern auch ein Austausch mit uns Schülerinnen und Schülern, die Fragen stellen und eigene Gedanken einbringen konnten.

Die beiden Referierenden berichteten eindrucksvoll von ihren persönlichen Erfahrungen, Gefühlen und Hoffnungen im Zusammenhang mit dem Konflikt. Dabei wurde deutlich, wie komplex und vielschichtig die Lage ist und wie unterschiedlich Menschen dieselben Ereignisse wahrnehmen können. Ziel des Trialogs war es, Verständnis zu fördern, Vorurteile abzubauen und Raum für einen respektvollen Austausch zu schaffen.

Gerade in Zeiten, in denen Konflikte oft nur einseitig dargestellt werden, war es besonders wertvoll, verschiedene Perspektiven direkt zu hören und miteinander ins Gespräch zu kommen.

- Ein Bericht vom Projektkurs der Q1

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