Corona-ABC für das Sophie-Scholl-Gymnasium

Fassung 2.7 [17.02.2022]

Vorspruch

In diesem Corona-ABC sind die aktuellen Regelungen und Verfahrensweisen am Sophie-Scholl-Gymnasium zum Umgang mit dem Corona-Virus zusammengefasst. Vieles erklärt bestehende Regelungen, an einigen Stellen hat die erweiterte Schulleitung Konkretisierungen und Anpassungen beschlossen. Aufgrund der Dynamik des Infektionsgeschehens wird es zu gegebener Zeit Aktualisierungen des Corona-ABCs geben. Die jeweils aktuelle Fassung ist indiziert und mit Datum versehen auf der Website und in IServ zu finden.

Rückfragen und Anregungen zur Optimierung nimmt die Schulleitung ( Herr Veh) gern entgegen.

Darüber hinaus finden Sie hier Handlungshilfen für den Fall, dass Ihr Kind positiv getestet wurde oder Kontakt mit einer positiven Person hatte.

Inhalt

  1. Rechtliche Grundlagen
  2. Grundlegende Schutzmaßnahmen in der Schule
    1. Maskenpflicht
    2. Hygieneregeln
    3. Abstand
    4. Lüften
    5. Pausenregeln
    6. Essen und Trinken in der Schule
  3. Regelungen für Veranstaltungen
    1. Unterricht
    2. Weitere Veranstaltungen ohne schulfremde Personen
    3. Veranstaltungen mit schulfremden Personen
  4. Testungen
    1. Testungen der Kolleginnen und Kollegen
    2. Testungen der Schülerinnen und Schüler
  5. Quarantäne
    1. Quarantäne im Kontext schulischer Testungen
    2. Quarantänen im Kontext außerschulischer Testungen
    3. Quarantänen als Haushaltsangehörige
    4. Ende der Quarantäne
    5. Erledigung von Aufgaben
  6. Impfungen
    1. Impfstatus der Kolleginnen und Kollegen
    2. Impfstatus der Schülerinnen und Schüler
    3. Impfaktion für Schülerinnen und Schüler

1. Rechtliche Grundlagen

Die für uns als Sophie-Scholl-Gymnasium verbindlichen Regelungen finden sich in erster Linie in folgenden Verordnungen:

  • Corona-Betreuungsverordnung
  • Corona-Schutzverordnung
  • Corona-Test-und-Quarantäneverordnung

Dieser Link führt zu den jeweils aktuellen Fassungen:

https://www.land.nrw/corona [29.08.21]

2. Grundlegende Schutzmaßnahmen in der Schule

2.1 Maskenpflicht

Es gelten aktuell die folgenden Regelungen:

  • Mit Wirkung vom 02. 12.2012 wird die Maskenpflicht am Sitzplatz wiedereingeführt.
  • In den Sitzungen der Schulmitwirkungsgremien besteht grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen einer Maske am Sitzplatz, sobald Externe (Eltern) teilnehmen. Beschäftigte (Lehr-, Betreuungskräfte und sonstiges schulisches Personal können in Dienstbesprechungen, Konferenzen, im Unterrichtsraum etc. die Maske ablegen, sofern sie immunisiert sind und ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann und keine Externen zugegen sind. (CoronaBetr.VO[1], § 2 (1), 4) Nichtimmunisierte müssen im Gebäude immer eine Maske tragen, sofern sie nicht allein in einem Raum sind.
  • Im Außenbereich der Schule besteht auch weiterhin für alle Personen keine Maskenpflicht.

Ausnahmen zur Maskenpflicht sind möglich bei

  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen dürfen und dies nachweisen können,
  • während der regelmäßigen Maskenpausen im Sportunterricht,
  • bei Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske möglich sind (z. B. das Spielen von Blasinstrumenten)
  • bei Prüfungen für Schülerinnen und Schüler, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann,
  • wenn die verantwortliche Lehr- oder Betreuungskraft ausnahmsweise festgestellt hat, dass das Tragen einer Maske in Innenbereichen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist,
  • wenn sich nur immunisierte Beschäftigte in einem Raum aufhalten und der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann. (CoronaBetr.VO § 2 (1), 5,6,7,10)

Grundsätzlich sind alle an Schule beteiligten aufgerufen und verpflichtet, auf die konsequente Einhaltung der Maskenpflicht zu achten. Schüler:innen, die – auch kurzfristig - wiederholt gegen die Maskenpflicht verstoßen, sind umgehend zur Schulleitung zu schicken, die ggf. über weitere Maßnahmen auf der Grundlage der §§ 53 und 59 SchulG NRW entscheiden wird. Erziehungsberechtige leisten ihren Beitrag, indem sie die Verpflichtung zum Tragen einer Maske thematisieren. Neben dem Lüften und der Einhaltung des Abstands ist das konsequente Tragen einer Maske die beste Möglichkeit, sich und andere zu schützen!

 

[1] Dieser und die folgende Verweise beziehen sich auf die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) in der ab dem 10. Januar 2022 gültigen Fassung.

2.2 Hygieneregeln

Die allgemein bekannten Hygieneregeln (Niesetikette, Händewaschen, Nutzung von Desinfektionsmittel) sind weiterhin anzuwenden.

2.3 Abstand

Grundsätzlich ist im Schulgebäude und auf dem Schulgelände möglichst mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Alle Personen sind verpflichtet, auf die Einhaltung des Abstands konsequent zu achten, insbesondere gilt dies für die Aufsichten. Erziehungsberechtigten wird  empfohlen, die Bedeutung der Einhaltung des Abstands mit ihren Kindern zu thematisieren.

2.4 Lüften

Die Kolleginnen und Kollegen der 1. UE schließen die Fenster in den Räumen auf, sodass diese zu öffnen sind. Die Kolleginnen und Kollegen der letzten UE, in der ein Raum belegt ist, tragen Sorge dafür, dass die Fenster so verschlossen werden, dass diese am folgenden Morgen nicht durch die Schülerinnen und Schüler zu öffnen sind. Die Kolleginnen und Kollegen versichern sich daher durch Einsichtnahme in den an den Türen aushängenden Belegungsplan, ob der Raum nach ihnen noch genutzt wird.

In den Klassenräumen sind stets alle zu öffnenden Fenster geöffnet, sofern das Wetter dies zulässt.

 

In Lüftungsintervallen von 30 min (Lüftungsgong) ist für eine effektive Durchlüftung durch Öffnung der Fenster zu sorgen.

 

Nach verbindlicher Auskunft des Schulträgers sind auf diese Weise alle Klassenräume hinreichend zu lüften, so dass eine klassenweite Quarantäne aufgrund unzureichender Lüftungsmöglichkeit ausgeschlossen werden kann.

Dies setzt die konsequente Umsetzung der Lüftungsregeln voraus. Im Falle von Regenpausen achten die Aufsichten auf den Fluren darauf, dass die Fenster nicht komplett geöffnet sind und weisen ggf, Schülerinnen und Schüler darauf hin, sich nicht im Bereich der Fenster aufzuhalten.

2.5 Pausenregelung

In den 10-Minuten-Pausen sorgen die Lehrkräfte dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler den Klassenraum nach dem Gong verlassen. Dies gilt unabhängig von der Witterung. Die Lehrkraft der folgenden Stunde ist so pünktlich im Raum, dass sichergestellt ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht unbeaufsichtigt sind.

2.6 Essen und Trinken in der Schule

Das Trinken während des Unterrichts ist weiterhin gestattet.

Das Essen erfolgt grundsätzlich auf dem Schulhof.

Eine Ausnahme bilden Regenpausen, in denen die Schülerinnen und Schüler am Sitzplatz im Klassenraum essen dürfen.

3. Regelungen für Veranstaltungen

3.1 Unterricht

Aufgrund der veränderten Quarantäneregelungen (s.u.) ist die Anfertigung von Sitzplänen, die aktuell zu halten sind, erforderlich. Für die Klassen der Sek. I werden die Sitzpläne in den Klassenbüchern aufbewahrt. In den Oberstufenkursen deponieren die Kolleg:innen bei Dienstschluss die Sitzpläne bitte in ihren Fächern, sodass ggf. schnell darauf zugegriffen werden kann.

3.2 Weitere Veranstaltungen ohne schulfremde Personen

Außerunterrichtliche Veranstaltungen (z. B. AGs, Projekte, Lerngruppen) können uneingeschränkt statt­finden.

 

Für jede Veranstaltung, die im Schulgebäude stattfindet und länger als 15 min dauert, ist ein Sitzplan der Teilnehmenden anzufertigen und tagesaktuell im Sekretariat einzureichen.

 

Für größere Veranstaltung mit mehr als 35 Personen (z. B. Jahrgangsstufenversammlungen, Schülerrat) ist vor Beginn der Veranstaltung sicherzustellen, dass die Teilnehmenden geimpft, genesen oder im Rahmen der schulischen Testung negativ getestet sind (3 G-Regel). Es ist ein Sitzplan anzufertigen, der tagesaktuell im Sekretariat einzureichen ist. Bei der Sitzordnung ist ein Abstand von 1,5 m sicherzustellen. Auf eine effektive Lüftung ist zu achten.

3.3 Veranstaltungen mit schulfremden Personen

Schulfremde Personen dürfen das Schulgelände und das Schulgebäude nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind. Dabei darf der Testnachweis für einen Antigen-Schnelltest höchstens 24 Stunden alt sein, für einen PCR-Test höchstens 48 Stunden (§ 3 Absatz 3 Nummer 5 CoronaBetrVO).  (3 G-Regel). Die Schulleitung behält sich vor, vor dem Hintergrund der jeweils aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens den Zugang zu einzelnen Veranstaltungen nur denjenigen Personen zu ermöglichen, die auf der Grundlage der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Vorschriften als geimpft oder genesen gelten. (2 G-Regel).  „Für die Gruppe unter 16 Jahren gilt, dass sie gemäß § 4 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 CoronaSchVO für die Teilnahme an sog. 2 G-Angeboten keinen Nachweis über die Immunisierung benötigen“ (Schulmail vom 01.12.2021).

Die jeweilige Veranstaltungsleitung (z. B. Klassen­leitung, Koordinatorin oder Koordinator) hat sicherzustellen, dass der Zugang nur diesem Personenkreis gewährt wird.

Die Durchführung eines Corona-Selbsttests unter schulischer Aufsicht kann bei Bedarf angeboten werden.

Für größere Veranstaltungen mit mehr als 35 Personen (z. B. Schulpflegschaft, Elternpflegschaft) ist ein Sitzplan anzufertigen, der tagesaktuell im Sekretariat einzureichen ist. Bei der Sitzordnung ist ein Abstand von 1,5 m sicherzustellen. Auf eine effektive Lüftung ist zu achten.

4. Testungen

4.1 Testungen der Kolleginnen und Kollegen

Für Kolleginnen und Kollegen, die nicht vollständig geimpft oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesen sind, gilt ab dem 24.11.: „Beschäftigte dürfen ihre Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind (3G-Regel am Arbeitsplatz) und eine entsprechende Testbescheinigung mitführen. Dies gilt im Schulbereich für alle Lehrkräfte und das sonstige Personal an Schulen (einschließlich Personal der OGS). Das Betreten der Schule durch nicht immunisierte Beschäftigte, die noch keine Testbescheinigung haben, ist zur Durchführung eines beaufsichtigten Tests jedoch ausdrücklich erlaubt. Aufgrund der auf 24 Stunden begrenzten Gültigkeit der Testnachweise für einen Antigen-Selbsttest müssen nicht immunisierte Lehrkräfte und sonstige, nicht immunisierte Beschäftigte, die sich täglich in der Schule aufhalten, auch täglich getestet werden. Der Nachweis über einen PCR-Test ist dagegen 48 Stunden ab dem Zeitpunkt der Testvornahme gültig. Der Nachweis einer negativen Testung muss unabhängig von der Dauer des täglichen Aufenthalts in der Schule geführt werden. Anders als bisher lassen die neuen Regelungen eine Testung zuhause vor Schulbeginn nicht mehr zu. Die Testung muss in der Schule unter der Aufsicht eines Dritten stattfinden.“

Testmaterialien liegen weiterhin im Lehrerarbeitsraum bereit und können darüber hinaus im Sekretariat erhalten werden. Gern kann ein Testpaket zur Selbsttestung mit nach Hause genommen werden.

In jedem Fall ist die durchgeführte Testung im Sekretariat per Paraphe zu bestätigen. Frau Kawicki führt eine diesbezügliche Liste.

Sollte ein Selbsttest positiv ausfallen, ist die Schule unverzüglich zu informieren, und es greifen die allgemeinen Vorschriften (Überprüfung durch PCR-Test etc.).

Auch Genesene und vollständig Geimpfte können sich gern bis auf Weiteres weiterhin testen, dies kann einen Beitrag zu erhöhter Sicherheit bieten, beruht jedoch auf Freiwilligkeit.

4.2 Testungen der Schülerinnen und Schüler

Ab dem 20. September gilt eine dreimalige wöchentliche Testpflicht in den weiterführenden Schulen. Die Testtage sind bis zum Inkrafttreten einer neuen Regelung jeweils der Montag, Mittwoch und Freitag einer Woche. Die Schulmail vom 17.02.2022 legt dar:

„Ab Montag, 28. Februar 2022, wird die Testpflicht für bereits immunisierte Personen (also geimpfte oder genesene Personen; dazu zählen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weitere an Schule

Beschäftigte) aufgehoben. Wir hatten diese erweiterte Testpflicht nach den Weihnachtsferien eingeführt, um den Gefahren der Omikron-Welle besser begegnen zu können. Angesichts der oben dargestellten Entwicklung ist dies nicht länger nötig. Zukünftig müssen also nur solche Personen zwingend getestet werden, die noch nicht immunisiert sind (sog. 3-G-Regel). Wer von der Testung ausgenommen werden will, muss seinen Immunstatus nachweisen können (hier gelten die Regeln, die bis zu den Weihnachtsferien gültig waren). Schülerinnen und Schüler können aber nach persönlicher Entscheidung weiterhin freiwillig an den Testungen teilnehmen. Im Übrigen wird an allen weiterführenden Schulen das eingeführte Testverfahren (wöchentlich drei Antigen-Selbsttests

vor Unterrichtsbeginn) fortgeführt. Testungen von Lehrkräften und weiteren Beschäftigten

Auch die Pflicht zur (häuslichen) Durchführung von wöchentlich drei Antigen-Selbsttests für Lehrkräfte sowie weitere Beschäftigte, die immunisiert sind, fällt damit weg. Unberührt davon bleibt die im Bundes-Infektionsschutzgesetz begründete Verpflichtung aller nicht immunisierten Lehrkräfte und weiteren Beschäftigten, an Präsenztagen in der Schule einen Antigen-Selbsttest unter Aufsicht in der Schule vorzunehmen oder alternativ den Nachweis über einen negativen Bürgertest vorzulegen.“

Veränderungen im Immunisierungsstatus sind von den Schülerinnen und Schüler (bei jüngeren Schülerinnen und Schülern ggf. durch die Erziehungsberechtigten) den Klassen- bzw. Jahrgangsstufenleitungen zu kommunizieren. In der Sekundarstufe I stellen die Klassenleitungen sicher, dass für die unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen sowie ggf. eingesetzte Vertretungslehrerinnen und –lehrer der Immunisierungsstatus der Schülerinnen und Schüler so dokumentiert ist, dass rasch darauf zugegriffen werden kann.

In den Kursen der Sekundarstufe II weisen die Schülerinnen und Schüler den Kolleginnen und Kollegen, von denen sie montags, mittwochs und freitags in der ersten UE (bei Nichterteilung der ersten UE auf Grundlage des individuellen Stundenplans einer Schülerin oder eines Schülers der Kollegin bzw. dem Kollegen der UE, mit der die Schülerin oder der Schüler an den o.g. Testtagen beginnt) ihren Immunisierungsstatus nach; dieser ist von der entsprechenden Fachlehrkraft zu dokumentieren.

In jeder Klasse sind zwei Schülerinnen oder Schüler zu bestimmen, die als Testbeauftragte mit darauf achten, die eine eventuell nicht stattgefunden habende Testung der/dem nachfolgenden Kollegen bzw. der nachfolgenden Kollegin anzuzeigen. Es liegt im Ermessen der unterrichtenden Lehrkraft sich z. B. bei der Verteilung der Tests durch diese Schülerinnen und Schüler oder Freiwillige unterstützen zu lassen, sofern dadurch die ordnungsgemäße Durchführung der Testung nicht gefährdet ist.

 

Folgende Ausnahmen sind zu beachten:

  • Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die in der 1. UE keinen Unterricht haben, werden in ihrer ersten stattfindenden UE in ihren Kursen nachgetestet.
  • Gleiches gilt für Schüler:innen, die aus von ihnen zu vertretenden Gründen nicht an der Testung teilgenommen haben (z. B. Verspätung) oder für die 1. UE beurlaubt sind (z. B. Kiefer­orthopädentermin). Hierzu erhalten die Kolleginnen und Kollegen jeweils fünf abgepackte Testeinheiten, die in den Fächern deponiert werden. Wenn die Testeinheiten aufgebraucht sind, versorgen sich die Kolleg:innen entsprechend aus den in der Mensa bereitgestellten Materialien.
  • Schüler:innen, die aufgrund einer Erkrankung an einem Testtag nicht in der Schule sind, werden bei Wiedererscheinen in der ersten UE nachgetestet, sofern es sich nicht um einen regulären Testtag handelt. Sollte gehäuftes, selektives Fehlen an den Testtagen beobachtet und dokumentiert werden, ist dies der Schulleitung (Herrn Veh) anzuzeigen.
  • Der Verpackungsmüll in der Mensa wird jeweils freitags gegen Ende der 4. UE durch eine Klasse/ Kurs in Begleitung der unterrichtenden Lehrkraft ab Jgst. 7 aufwärts in die Müllcontainer entsorgt

Schülerinnen und Schüler, die durch ihr Verhalten den ordnungsgemäßen Ablauf der Testungen gefährden, sind im Wiederholungsfall der Schulleitung vorzustellen, die auf Grundlage §§ 53 und 59 SchulG NRW über das weitere Vorgehen entscheiden wird.

Die regelmäßig montags, mittwochs und freitags stattfindenden Testungen werden in der ersten Unterrichtseinheit durchgeführt. Alle Kolleginnen und Kollegen sind angewiesen, sich so rechtzeitig mit dem Material in der Mensa zu versorgen, dass der Unterricht um 7.45 Uhr pünktlich beginnt. Die Testungen sind in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren. Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Schulmail kommt der Integration der Testungen in den Unterricht eine besondere Bedeutung zu. Vor dem Hintergrund des jeweils aktuellen Infektionsgeschehens wird entschieden, ob die Testungen befristet täglich durchgeführt werden, sofern die Kapazitäten dies zulassen. Hierüber wird rechtzeitig durch die Schulleitung informiert. Bei diesen Szenarien gelten die zuvor dargelegten Regelungen bis auf Weiteres fort.

In der Sekundarstufe I stellen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler im vorgeschriebenen Rhythmus getestet werden.

In der Sekundarstufe II sind die Schülerinnen und Schüler verantwortlich für eine ordnungsgemäße Teilnahme an den Testungen.

Zu Beginn jeder UE ist das individuelle Testprotokoll der Lehrkraft unaufgefordert vorzulegen. Ist eine Schülerin oder ein Schüler nicht in der Lage, das entsprechende Dokument vorzuzeigen, hat sich die Schülerin bzw. der Schüler unverzüglich nachzutesten. Bei mehrmaligen Verstößen gegen die o. g. Dokumentationspflicht oder einer Verweigerung der Nachtestung wird dies grundsätzlich als Testverweigerung gewertet. In diesem Fall entlässt die Lehrkraft die betreffende Person aus dem Unterricht. Der versäumte Unterricht wird als unentschuldigte Fehlzeit dokumentiert. Der Schüler oder die Schülerin kann wieder am Unterricht teilnehmen am nächsten regulären Testtag oder falls er oder sie einen aktuellen negativen Bürgertest beibringt. Die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer bzw. die Klassenleitung sind über einen Ausschluss aus dem Unterricht zu informieren.

Für Ferien und „lange Wochenenden“ wird empfohlen, am Tag vor dem Wiederbeginn des Unterrichts zumindest einen häuslichen Schnelltest durchzuführen, sodass eventuelle Infektionen erst gar nicht in die Schule eingetragen werden können. Ebenfalls wird angeraten, im Falle vermehrter Kontakte an den Wochenenden am Sonntag oder Montag vor Antritt des Unterrichts zumindest einen Selbsttest durchzuführen.

5. Quarantäne

Jeder positive Corona-Schnelltest ist grundsätzlich meldepflichtig.

Im Fall eines positiven Testergebnisses wird der Betroffene umgehend und bei Bedarf begleitet auf den Schulhof Hagelkreuz gebracht.

Anschließend werden über das Sekretariat die Eltern verständigt. Die Eltern achten bitte darauf, dass sie an den Testtagen erreichbar sind bzw. kommunizieren an das Sekretariat eine Notfallnummer, unter der eine Person erreichbar ist, die das Kind im Fall einer positiven Testung zeitnah abholen kann. Die Eltern werden aufgefordert, ihr Kind persönlich abzuholen, zur weiteren Abklärung einen Kontrolltest durchführen zu lassen, sich über die aktuell gültigen Regelungen zu informieren und evtl. weitere Anweisungen des Gesundheitsamtes abzuwarten. Die/ der betroffene Schüler:in erhält einen Nachweis über die positive Testung.

Schülerinnen oder Schüler, die im Rahmen der schulischen Testungen positiv getestet werden, unterliegen den in der CoronaTestQuarantäneVO niederlegten Regelungen, die unter dem oben angeführten Link aufgerufen werden können. Betroffene Schülerinnen und Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigte sind verpflichtet, sich über die aktuell geltenden Regelungen selbstständig zu informieren. Auskünfte der Schule z. B. zu Quarantänezeiten beanspruchen keine Rechtsverbindlichkeit.

 

Bezüglich des Vorgehens im Falle von Ausbrüchen informiert das verantwortliche Gesundheitsamt Oberhausen in seiner Mail vom 21.01.2022 wie folgt:

„Als „Ausbruch“ werten wir [das Gesundheitsamt, Anm. Veh] das Auftreten von vier positiven Fällen innerhalb von 5 (Kalender-)Tagen in einer Klasse. Dabei spielt es keine Rolle, um welchen Test es sich handelt (Selbsttest, Schnelltest, Bürgertest, PCR…) und in welchem Umfeld dieser positive Test aufgefallen ist (privat/schulisch). Die Labors kommen mit den PCRs nicht mehr nach, so dass wir nicht (mehr) auf diese Ergebnisse warten können. Die Schließung der Klasse wird dann am nächsten Tag für insgesamt 5 Kalendertage wirksam. […]

Positive Folgefälle, die innerhalb der Teilschließungszeit auffallen (z.B. durch häusliche Tests o.Ä.), müssen Sie als Schule nicht an uns melden, da es für diese Fälle keine Konsequenz im Kontext der Einrichtung gibt. Diese Tests werden direkt von den Labors oder Teststellen oder den Bürger:innen selbst (825-2570) gemeldet. […]

Sollte sich bei frisch genesenen SuS in den ersten 8 Wochen nach der Entlassung aus der Isolation noch ein positiver Schnelltest zeigen, müssen Sie diesen nicht an uns melden.“

Nach Feststellung eines Ausbruchs durch das Gesundheitsamt wird die Klasse durch die Schulleitung, in deren Abwesenheit durch die zuständige Koordination nach Aushändigung des Elternbriefes des Gesundheitsamtes nach Hause geschickt. Die Klassenleitung informiert das Klassenkollegium über die Schließung und trägt Sorge für die Einrichtung des Distanzunterrichts. Ebenso informiert die Klassenleitung Schülerinnen oder Schüler, die erkrankt sind, über die Schließung. Schlussendlich ist die Schließung einer Klasse in der Sekundarstufe I im Klassenbuch zu vermerken.

Grundsätzlich unterliegen die Schülerinnen und Schüler keiner Quarantäne, d.h., sie können z. B. auch den ÖPNV uneingeschränkt benutzen. Es wird jedoch auf besondere Achtsamkeit im Hinblick auf evtl. auftretende Symptome zu achten und eine positive Testung während der Klassenschließung an die Schule zu melden. Während der Schließung einer Klasse erfolgt Distanzunterricht; die Gestaltung desselben liegt in den Händen der in der Klasse unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen.  Die Schülerinnen und Schüler einer geschlossenen Klasse sind zwingend angewiesen sich regelmäßig auf IServ über Unterrichtsangebote der Kolleginnen und Kollegen zu informieren. Ggf. auftretende technische Schwierigkeiten sind der Schule nach Bekanntwerden, spätestens jedoch am nächsten Tag anzuzeigen. Die Leistungen während des Distanzunterrichts können Gegenstand von Klassenarbeiten und/oder Tests sein und fließen in die Notengebung ein.

Der Genesene-Status der Schülerinnen und Schüler ist nach deren Rückkehr in geeigneter Weise im Klassenbuch bzw. in der Kursmappe zu vermerken. Sollte sich bei genesenen Schülerinnen und Schülern innerhalb der oben genannten Frist von acht Wochen ein positiver Test zeigen, ist die Schüler oder der Schüler nicht nach Hause zu schicken; sie oder er verbleibt im Unterricht. Dass Tests in den ersten acht Wochen nach einer Genesung unter Umständen fehlerhaft ein positives Resultat zeigen können, ist mit den Klassen oder Kursen zu thematisieren, sodass es nicht zu Ausgrenzungen solcher Schülerinnen und Schüler kommt. Bei den Testungen ist auf die ordnungsgemäße Durchführung zu achten, ebenfalls ist die Bedeutsamkeit der Testungen für den Gesundheitsschutz aller an Schule beteiligten ggf. pädagogisch zu thematisieren. Schülerinnen und Schüler, die die ordnungsgemäße Durchführung der Testungen schwerwiegend (z. B. durch den Versuch der Fälschung eines Ergebnisses) oder wiederholt stören, sind unverzüglich der Schulleitung vorzustellen.

Schließlich erfolgt eine Fortschreibung der Quarantänedaten in der Quarantänedatei, die regelmäßig dem Kollegium durch Aushang und/oder über IServ bekanntgegeben wird. Hier wird der der Schulleitung bekannte Sachstand zu allen Corona-Krankheits- und -Quarantänefällen zentral dokumentiert. Die Aussagekraft der Datei ist abhängig von den Rückmeldungen an Herrn Veh, da eine Rückmeldung durch das Gesundheitsamt nicht erfolgt. Alle Kolleginnen und Kollegen, v. a. aber die Klassen- und Jahrgangsstufenleitungen sind gehalten, die Liste aufmerksam zur Kenntnis zu nehmen und Änderungen an Herrn Veh zu melden. Erziehungsberechtigte bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler sind angehalten, den Zeitpunkt des Quarantäneendes oder einer möglichen Freitestung der Schule frühzeitig anzuzeigen. Das Zertifikat einer Freitestung ist bei Wiedererscheinen in der Schule Herrn Veh sowie der Klassen- oder Jahrgangsstufenleitung vorzulegen. Dies gilt nicht für Schülerinnen und Schüler, deren Isolation nach den regulären zehn Tagen endet. Es wird jedoch darum gebeten, sich in diesem Fall vor dem Wiedererscheinen in der Schule in einem Testzentrum testen zu lassen.

 

5.2. Quarantänen im Kontext außerschulischer Testungen

Wenn Schüler:innen  sich zu Hause und/ oder in einem Testzentrum positiv getestet haben, ist dies der Schule unverzüglich, spätestens jedoch am nächsten Tag wie bei einer regulären Krankmeldung anzuzeigen. Bei der Anzeige muss angegeben werden, wann die Testung erfolgte und ggf. ob eine Symptomatik vorliegt und wann sie ggf. begonnen hat. Grundsätzlich gilt, dass diese Schüler:innen den in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung (CoronaTestQuarantäneVO) in der jeweils gültigen Fassung niedergelegten Regelungen unterliegen. Nach Ablauf der Quarantäne ist die außerschulische positive Testung durch ein geeignetes Dokument nachzuweisen, andernfalls gelten die Fehlzeiten als unentschuldigt.

5.2.1 Quarantänen als Haushaltsangehörige

Schüler:innen, die als Haushaltsangehörige einer Quarantäne unterliegen, sind ebenfalls den in der CoronaTestQuarantäneVO aufgeführten Regeln unterworfen (siehe oben). Die Erziehungsberechtigten bzw. im Falle der Volljährigkeit die Schüler:innen zeigen dies ebenfalls der Schule an.

5.3. Ende der Quarantäne

Die Schule ist über den Zeitpunkt des Endes einer Quarantäne bzw. eine mögliche Freitestung zeitnah zu informieren. Grundsätzlich gibt die Schule keine Auskünfte über das Ende einer Quarantäne. Die Dokumente, die das Ende der Quarantäne belegen, sind bei Wiedererscheinen in der Schule wie im Falle eines Attests vorzulegen.

5.4. Erledigung von Aufgaben

Schüler:innen, die positiv getestet wurden, sind von der Erledigung schulischer Aufgaben entbunden. Fühlen sie sich in der Lage, Aufgaben zu bearbeiten, zeigen sie dies den Beratungs- bzw. Klassenlehrern an und vernetzen sich mit ihren Mitschüler:innen, um sich mit den Aufgaben zu versorgen.

6. Impfungen

6.1 Impfstatus der Kolleginnen und Kollegen

Alle Kolleginnen und Kollegen werden gebeten, so noch nicht geschehen, ihren Impfstatus als vollständig immunisierte oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesene Person im Hinblick auf das Corona-Virus zeitnah bei Frau Maurmann nachzuweisen.

Ohne das Vorliegen eines entsprechenden Nachweises bleiben die unter 4.1 aufgeführten Verpflichtungen bestehen.

6.2 Impfstatus der Schülerinnen und Schüler

Dem Immunisierungsstatus kommt auf der Grundlage der aktuell gültigen Regelungen bei den regelmäßigen Testungen eine besondere Rolle zu (siehe oben).

6.3 Impfaktion für Schülerinnen und Schüler

Am 06. September fand die von der Stadt Oberhausen initiierte Impfaktion für Schülerinnen und Schüler statt. Eine weitere Impfaktion, die durch den Schulträger angeboten wurde, konnte nicht durchgeführt werden, da sich insgesamt – auch unter Einbeziehung der umliegenden Schulen -nicht genügend interessierte Teilnehmer:innen gemeldet haben.

Im Hinblick auf die Rolle der Schule und der Lehrkräfte im Hinblick auf die Impfung von Schülerinnen und Schülern gilt weiterhin:

  • Wir können gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Vorteile einer Impfung gegen das Corona-Virus im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern deutlich herausstellen – auch für die Teilnahme an Schulveranstaltungen, für die ggf. Dritte das Vorliegen einer Impfung voraussetzen (2 G-Regel) (z. B. Museumsbesuch bei Studienfahrten, Auslandsaufenthalte).
  • Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung muss in jedem Fall in der Hand der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Familien bleiben.
  • Auch muss klargestellt werden, dass für Schulveranstaltungen nach geltender Rechtslage von Schulseite eine durchgeführte Impfung keine Voraussetzung für eine Teilnahme ist.