Corona-ABC für das Sophie-Scholl-Gymnasium

Fassung 2.1 [20.09.2021] - Änderungen und Ergänzungen der vorherigen Version sind Gelb hervorgehoben.

Vorspruch

In diesem Corona-ABC sind die aktuellen Regelungen und Verfahrensweisen am Sophie-Scholl-Gymnasium zum Umgang mit dem Corona-Virus zusammengefasst. Vieles erklärt bestehende Regelungen, an einigen Stellen hat die erweiterte Schulleitung Konkretisierungen und Anpassungen beschlossen. Aufgrund der Dynamik des Infektionsgeschehens wird es zu gegebener Zeit Aktualisierungen des Corona-ABCs geben. Die jeweils aktuelle Fassung ist indiziert und mit Datum versehen auf der Website und in IServ zu finden.

Rückfragen und Anregungen zur Optimierung nimmt die Schulleitung ( Herr Veh) gern entgegen.

Inhalt

  1. Rechtliche Grundlagen
  2. Grundlegende Schutzmaßnahmen in der Schule
    1. Maskenpflicht
    2. Hygieneregeln
    3. Abstand
    4. Lüften
    5. Pausenregeln
    6. Essen und Trinken in der Schule
  3. Regelungen für Veranstaltungen
    1. Unterricht
    2. Weitere Veranstaltungen ohne schulfremde Personen
    3. Veranstaltungen mit schulfremden Personen
  4. Testungen
    1. Testungen der Kolleginnen und Kollegen
    2. Testungen der Schülerinnen und Schüler
  5. Quarantäne
  6. Impfungen
    1. Impfstatus der Kolleginnen und Kollegen
    2. Impfstatus der Schülerinnen und Schüler
    3. Impfaktion für Schülerinnen und Schüler

1. Rechtliche Grundlagen

Die für uns als Sophie-Scholl-Gymnasium verbindlichen Regelungen finden sich in erster Linie in folgenden Verordnungen:

  • Corona-Betreuungsverordnung
  • Corona-Schutzverordnung
  • Corona-Test-und-Quarantäneverordnung

Dieser Link führt zu den jeweils aktuellen Fassungen:

https://www.land.nrw/corona [29.08.21]

Da die diese Verordnungen in kurzen Zeitabständen aktualisiert werden, ist jeweils zu prüfen, ob der Link weiterhin zu den aktuellen Fassungen führt.

2. Grundlegende Schutzmaßnahmen in der Schule

2.1 Maskenpflicht

Im Schulgebäude gilt grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske.

Außerhalb des Schulgebäudes besteht auf dem Schulgelände keine Maskenpflicht.

Ausnahmen zur Maskenpflicht sind möglich:

  • bei Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen dürfen und dies nachweisen können,2.1
  • wenn man sich allein in einem Raum aufhält,
  • im Sportunterricht werden regelmäßig Maskenpausen durchgeführt
  • zur Nahrungsaufnahme durch Schülerinnen und Schüler in Regenpausen im Klassenraum (s. u.).

2.2 Hygieneregeln

Die allgemein bekannten Hygieneregeln (Niesetikette, Händewaschen, Nutzung von Desinfektionsmittel) sind weiterhin anzuwenden.

2.3 Abstand

Grundsätzlich ist im Schulgebäude und auf dem Schulgelände möglichst mindestens 1,5 m Abstand zu ande­ren Personen einzuhalten.

2.4 Lüften

Am Morgen sorgt die Frühaufsicht im Rahmen ihres Rundgangs dafür, dass die zu öffnenden Flurfenster ge­öffnet werden, sofern das Wetter dies zulässt.

In den Klassenräumen sind stets alle zu öffnenden Fenster geöffnet, sofern das Wetter dies zulässt.

In Lüftungsintervallen von 30 min (Lüftungsgong) ist für eine effektive Querlüftung zu sorgen (Fenster im Klassenraum, Tür, Fenster im Flur).

Nach verbindlicher Auskunft des Schulträgers sind auf diese Weise alle Klassenräume hinreichend zu lüften, so dass eine klassenweite Quarantäne aufgrund unzureichender Lüftungsmöglichkeit ausgeschlossen werden kann.

Dies setzt die konsequente Umsetzung der Lüftungsregeln voraus.

2.5 Pausenregelung

In den 10-Minuten-Pausen sorgen die Lehrkräfte dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler den Klassenraum verlassen, damit auch ohne Aufsicht im Klassenraum effizient gelüftet werden kann. Nach Möglichkeit sollen die Schülerinnen und Schüler den Schulhof aufsuchen.

2.6 Essen und Trinken in der Schule

Das Trinken während des Unterrichts ist weiterhin gestattet.

Das Essen erfolgt grundsätzlich auf dem Schulhof.

Eine Ausnahme bilden Regenpausen, in denen die Schülerinnen und Schüler am Sitzplatz im Klassenraum essen dürfen. Die für die Hofaufsicht eingeteilten Kolleginnen und Kollegen nehmen in diesem Fall ihre Auf­sichtspflicht gemäß dem Aufsichtsplan für Regenpausen im Gebäude wahr.

3. Regelungen für Veranstaltungen

3.1 Unterricht

Im Unterricht wird für jede Lerngruppe ein Sitzplan erstellt.

In der Sekundarstufe I wird eine Kopie des Sitzplans im Klassenbuch aufbewahrt.

Findet in der Sekundarstufe I Differenzierungsunterricht statt, muss in den Klassenbüchern aller beteiligten Klassen ein Sitzplan abgelegt werden.

Findet in der Sekundarstufe I Unterricht im Fachraum statt, muss ein ggf. abweichender Sitzplan ebenfalls im Klassenbuch abgelegt werden.

Fehlende Schülerinnen und Schüler sind wie üblich sorgfältig im Klassenbuch zu verzeichnen.

Auf diese Weise wird mit geringem Aufwand sichergestellt, dass die besondere Rückverfolgbarkeit im Falle einer Infektion gegeben ist.

In der Sekundarstufe II wird eine Kopie des Sitzplans jedes Kurses im OS-Büro eingereicht.

Die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer archivieren die Sitzpläne ihrer Jahrgangsstufen.

Erfordert das Lernarrangement des Unterrichts eine abweichende Sitzordnung (z. B. zur Durchführung einer Gruppenarbeit), ist dies natürlich möglich. In diesem Fall ist zusätzlich ein tagesaktueller Sitzplan im Klassen­buch (für die SI) bzw. im OS-Büro (für die SII) zu hinterlegen. Nach Ende des jeweiligen Unterrichts ist die ursprüngliche Sitzordnung wiederherzustellen.

3.2 Weitere Veranstaltungen ohne schulfremde Personen

Außerunterrichtliche Veranstaltungen (z. B. AGs, Projekte, Lerngruppen) können uneingeschränkt statt­finden.

Für jede Veranstaltung, die im Schulgebäude stattfindet und länger als 15 min dauert, ist ein Sitzplan der Teilnehmenden anzufertigen und tagesaktuell im Sekretariat einzureichen. 

Für größere Veranstaltung mit mehr als 35 Personen (z. B. Jahrgangsstufenversammlungen, Schülerrat) ist vor Beginn der Veranstaltung sicherzustellen, dass die Teilnehmenden geimpft, genesen oder im Rahmen der schulischen Testung negativ getestet sind (3 G-Regel). Es ist ein Sitzplan anzufertigen, der tagesaktuell im Sekretariat einzureichen ist. Bei der Sitzordnung ist ein Abstand von 1,5 m sicherzustellen. Auf eine effektive Lüftung ist zu achten.

3.3 Veranstaltungen mit schulfremden Personen

Schulfremde Personen dürfen das Schulgelände und das Schulgebäude nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind (3 G-Regel).

Die jeweilige Veranstaltungsleitung (z. B. Klassen­leitung, Koordinatorin oder Koordinator) hat sicherzustellen, dass der Zugang nur diesem Personenkreis gewährt wird.

Die Durchführung eines Corona-Selbsttests unter schulischer Aufsicht kann bei Bedarf angeboten werden.

Für größere Veranstaltungen mit mehr als 35 Personen (z. B. Schulpflegschaft, Elternpflegschaft) ist ein Sitz­plan anzufertigen, der tagesaktuell im Sekretariat einzureichen ist. Bei der Sitzordnung ist ein Abstand von 1,5 m sicherzustellen. Auf eine effektive Lüftung ist zu achten.

4. Testungen

4.1 Testungen der Kolleginnen und Kollegen

Alle Kolleginnen und Kollegen, die nicht vollständig geimpft oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesen sind, sind verpflichtet, dreimal pro Woche einen Corona-Selbsttest durchzuführen.

Testmaterialien liegen weiterhin im Lehrerarbeitsraum bereit und können darüber hinaus im Sekretariat er­halten werden. Gern kann ein Testpaket zur Selbsttestung mit nach Hause genommen werden.

In jedem Fall ist die durchgeführte Testung im Sekretariat per Paraphe zu bestätigen. Frau Kawicki führt eine diesbezügliche Liste.

Sollte ein Selbsttest positiv ausfallen, ist die Schule unverzüglich zu informieren, und es greifen die allge­meinen Vorschriften (Überprüfung durch PCR-Test etc.).

Auch Genesene und vollständig Geimpfte können gern sich bis auf Weiteres weiterhin testen, dies kann einen Beitrag zu erhöhter Sicherheit bieten, beruht jedoch auf Freiwilligkeit.

4.2 Testungen der Schülerinnen und Schüler

Alle Schülerinnen und Schüler, die nicht vollständig geimpft oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesen sind, werden ab dem 20. September (38. KW) drei Mal pro Woche getestet.

Für die Zeit bis zu den Herbstferien gilt folgender Testplan:

Woche

Datum

1. Testung

2. Testung

35

30.08. – 03.09.21

Dienstag, 31.08.21, 1. UE

Freitag, 03.09.21, 1. UE

36

06.09. – 10.09.21

Montag, 06.09.21, 1. UE

Donnerstag, 09.09.21, 1. UE

37

13.09. – 17.09.21

Dienstag, 14.09.21, 1. UE

Freitag, 17.09.21, 1. UE

Ab dem 20. September gilt eine dreimalige wöchentliche Testpflicht in den weiterführenden Schulen. Die  Testtage sind bis zum Inkrafttreten einer neuen Regelung jeweils der Montag, Mittwoch und Freitag einer Woche. Um den zeitlichen Aufwand auf verschiedene Fächer angemessen zu verteilen, rollieren die Testungen von der 1. bis zur 4. UE, beginnend mit der 1. UE in KW 38.

Folgende Ausnahmen sind zu beachten:

  • Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 und 6, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, werden in den Wochen, in denen die Testungen in der ersten UE liegen, freitags um 08.30 Uhr in der Hauptaula getestet. Die Aufsicht der Testung übernimmt eine Lehrkraft, die in der betreffenden Stunde Bereitschaft hat und nicht im Unterricht eingesetzt ist.
  • Im Falle von Kollisionen zum Beispiel durch Klassenarbeiten etc. sorgen die Kolleginnen und Kollegen durch Absprache dafür, dass eine Testung erfolgt. In jeder Klasse sind zwei Schüler:innen zu bestimmen, die als Testbeauftragte mit darauf achten, die eine eventuell nicht stattgefunden habende Testung der/dem nachfolgenden Kollegen bzw der nachfolgenden Kollegin anzeigen.
  • Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die in der 1. UE bzw. 2. UE keinen Unterricht haben, werden in der folgenden UE in ihren Kursen nachgetestet.
  • Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die aus von ihnen zu vertretenden Gründen nicht an der Testung teilgenommen haben (z. B. Verspätung) oder für die 1. UE beurlaubt sind (z. B. Kiefer­orthopädentermin).
  • Hierzu erhalten die Kolleginnen und Kollegen jeweils fünf abgepackte Testeinheiten, die in den Fächern deponiert werden. Sollten die Testeinheiten aufgebraucht sein, melden die Kolleginnen und Kollegen dies der Verwaltung.
  • Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer Erkrankung an einem Testtag nicht in der Schule sind, werden bei Wiedererscheinen in der ersten UE nachgetestet, sofern es sich nicht um einen regulären Testtag handelt. Sollte gehäuftes, selektives Fehlen an den Testtagen beobachtet und dokumentiert werden, ist dies der Schulleitung (Herrn Veh) anzuzeigen.

Ab KW 38 werden die Testsets zur Abholung in der Mensa gelagert. Die Kolleginnen und Kollegen nehmen sich an den festgelegten Test selbstständig die ihrer Lerngruppe zugewiesenen Testsets.

In der Sekundarstufe I stellen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sicher, dass alle testpflichtigen Schülerinnen und Schüler im vorgeschriebenen Rhythmus getestet werden.

In der Sekundarstufe II sind die Schülerinnen und Schüler verantwortlich für eine ordnungsgemäße Teilnahme an den Testungen.

Zu Beginn jeder UE ist das individuelle Testprotokoll der Lehrkraft unaufgefordert vorzulegen. Ist eine Schülerin oder ein Schüler nicht in der Lage, das entsprechende Dokument vorzuzeigen, hat sich die Schülerin bzw. der Schüler unverzüglich nachzutesten. Bei mehrmaligen Verstößen gegen die o. g. Dokumentationspflicht oder einer Verweigerung der Nachtestung wird dies grundsätzlich als Testverweigerung gewertet. In diesem Fall entlässt die Lehrkraft die betreffende Person aus dem Unterricht. Der versäumte Unterricht wird als unentschuldigte Fehlzeit dokumentiert. Der Schüler oder die Schülerin kann wieder am Unterricht teilnehmen am nächsten regulären Testtag oder falls er oder sie einen aktuellen negativen Bürgertest beibringt. Die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer sind über einen Ausschluss aus dem Unterricht zu informieren.

 

l

5. Quarantäne

Jeder positive Corona-Schnelltest ist grundsätzlich meldepflichtig.

Im Fall eines positiven Testergebnisses wird der Betroffene umgehend und bei Bedarf begleitet auf den Schulhof Hagelkreuz gebracht.

Anschließend werden über das Sekretariat die Eltern verständigt. Die Eltern werden aufgefordert, ihr Kind persönlich abzuholen, zur weiteren Abklärung einen PCR-Test durchführen zu lassen und die weiteren Anweisungen des Gesundheitsamtes abzuwarten.

Grundsätzlich wird nur noch die infizierte Person unter Quarantäne gestellt, eine Ermittlung der Kontaktpersonen ist in der Regel nicht mehr erforderlich. Die Dokumentationspflicht der Sitzpläne entfällt, doch wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es in Einzelfällen erforderlich sein kann, die Sitzordnung kurzfristig zu rekonstruieren.

Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass eine ordnungsgemäße Lüftung der Räumlichkeiten stattgefunden hat. Nur so ist zu vermeiden, dass weitere Schülerinnen und Schüler in Quarantäne versetzt werden. Sollte dies im Einzelfall nicht zutreffen, ist die Schulleitung (Herr Veh) durch die Lehrkraft darüber unverzüglich zu unterrichten.

Sollten dennoch Schülerinnen und Schüler als Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt werden, kann sie in diesem Fall durch einen negativen PCR-Test vorzeitig beendet werden. Der PCR-Test erfolgt beim Arzt oder im Rahmen der Kapazitäten in den Testzentren. Eine Abwicklung über die Schule ist nicht vorgesehen. Der Test darf frühestens nach dem fünften Tag der Quarantäne vorgenommen werden. Bei einem negativen Testergebnis nehmen die Schülerinnen und Schüler sofort wieder am Unterricht teil.

Kontaktpersonen, die vollständig geimpft oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesen sind, werden grundsätzlich von einer evtl. erweiterten Quarantäne ausgenommen.

Wir empfehlen den Personen, die Schule bei einem auftretenden Covid-Fall.

Schließlich erfolgt eine Fortschreibung der Quarantänedaten in der Quarantänedatei, die regelmäßig dem Kollegium durch Aushang und über IServ bekanntgegeben wird. Hier wird der der Schulleitung bekannte Sachstand zu allen Corona-Krankheits- und -Quarantänefällen zentral dokumentiert. Die Aussagekraft der Quarantänedatei hängt auch vom Informationsfluss vom Gesundheitsamt zur Schule ab, davon unabhängig sind Korrekturen und Ergänzungen unverzüglich der Schulleitung (Herrn Veh) mitzuteilen.

6. Impfungen

6.1 Impfstatus der Kolleginnen und Kollegen

Alle Kolleginnen und Kollegen werden gebeten, so noch nicht geschehen, ihren Impfstatus als vollständig immunisierte oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesene Person im Hinblick auf das Corona-Virus zeitnah bei Frau Maurmann nachzuweisen.

Ohne das Vorliegen eines entsprechenden Nachweises bleibt die Verpflichtung bestehen, sich zweimal pro Woche zu testen und die Testungen in der bei Frau Kawicki geführten Liste abzuzeichnen.

6.2 Impfstatus der Schülerinnen und Schüler

Im Rahmen der Testungen wird der Impfstatus der Schülerinnen und Schüler erhoben. Dazu wird von den testenden Kolleginnen und Kollegen jeweils auf den Testprotokollbögen vermerkt, wie viele Schülerinnen und Schüler vollständig immunisiert oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesen sind.

Auf der Basis dieser Erhebung kann die Schulleitung (Herr Veh) die Daten im Rahmen der COSMO-Abfrage melden.

In Ergänzung dazu dokumentieren für die Sekundarstufe I die Klassenleitungen, für die Sekundarstufe II die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer den Impfstatus ihrer Schülerinnen und Schüler personenbezogen und reichen jeweils zum Beginn der Wochen 36, 38 und 40 Kopien dieser Listen im Sekretariat ein.

6.3 Impfaktion für Schülerinnen und Schüler

Die Stadt Oberhausen bietet an, dass sich Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren im Rahmen einer Impfaktion gegen das Corona-Virus impfen lassen können.

Bei Schülerinnen und Schülern zwischen 12 und 15 Jahren ist dazu die Zustimmung der Erziehungs­berechtig­ten erforderlich.

Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren dürfen eigenständig über die Durchführung einer Impfung entschei­den. 

Die konkreten Modalitäten der Impfaktion werden noch abgestimmt.

Im Hinblick auf die Rolle der Schule und der Lehrkräfte gilt:

  • Die Lehrkräfte können gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Vorteile einer Impfung gegen das Corona-Virus im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern deutlich herausstellen – auch für die Teilnahme an Schulveranstaltungen, für die ggf. Dritte das Vorliegen einer Impfung vor­aussetzen (2 G-Regel) (z. B. Museumsbesuch bei Studienfahrten, Auslandsaufenthalte).
  • Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung muss in jedem Fall in der Hand der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Familien bleiben.
  • Auch muss klargestellt werden, dass für Schulveranstaltungen nach geltender Rechtslage von Schulseite eine durchgeführte Impfung keine Voraussetzung für eine Teilnahme ist.
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