Namenspatronin Sophie Scholl

Namenspatronin Sophie Scholl

Vor 77 Jahren, am 22. Februar 1943, wurde die Widerstandskämpferin Sophie Scholl in München gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Scholl sowie Christoph Probst von den Nationalsozialisten ermordet.

Sie gehörten der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ an, die gegen die Diktatur des Nationalsozialismus kämpfte. Unter höchster Lebensgefahr verfassten und verteilten die Studierenden Flugblätter, um die damalige Bevölkerung zum Widerstand gegen Hitler aufzurütteln.

Mit einer Gedenkfeier in der benachbarten St. Clemens-Kirche haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 an den Todestag der Namenspatronin unseres Gymnasiums erinnert. Die Schülerinnen Maya Buttenbruck, Luna Fröber, Nele Jäger, Emma Willuweit, Antonia Woiniewicz und der Schüler Tobias Jansen zeichneten in szenischen Textbeiträgen wichtige Stationen im Leben Sophie Scholls nach. Propst Peter Fabritz rief in seiner Ansprache die Schülerinnen und Schüler dazu auf, in ihrem Alltag nach dem Beispiel von Sophie Scholl mutig Zeichen zu setzen gegen Fremdenhass, Rassismus und rechtsradikale Tendenzen. Das Thema Zivilcourage bestimmte auch die Fürbitten, die von den Schülerinnen Nina Babic, Lielle Dohmen, Lea Müller, Hannah Oldokat und Amelie Reimann gesprochen wurden. Zur Erinnerung an die Widerstandsgruppe stellten sie nach jeder Fürbitte eine weiße Rose in eine Vase vor dem Porträt von Sophie Scholl. Umrahmt wurde das von den Lehrkräften Erna Mahmutagic-Zecak und Manfred Kiseier geplante Programm von meditativer Musik. In einer anschließenden Vertiefungsrunde in der Aula wurde den Neuntklässlern Sophie Scholl als ganz normale junge Frau mit ihren persönlichen beruflichen und privaten Plänen und als mutige Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime, die ihrem Gewissen folgte, vorgestellt.