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"NIE VERGESSEN" - Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag 2019

Auch dieses Jahr war das Sophie-Scholl-Gymnasium am Antikriegstag 2019 in der Gedenkhalle vertreten – und dies erfreulicherweise gleich mit zwei überaus gelungenen Beiträgen.

Der Antikriegstag liegt symbolisch auf dem 1. September und erinnert damit an den deutschen Überfall auf Polen ab dem 1. September 1939, mit dem der zweite Weltkrieg begann. In der Gedenkhalle der Stadt Oberhausen wird seit mehr als einem halben Jahrhundert die Erinnerung an die Verfolgten und Ermordeten der NS-Zeit wach gehalten. Hier findet seit Jahren die Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag im Beisein des Oberbürgermeisters Herrn Daniel Schranz statt.

In diesem Jahr fand die Veranstaltung am 2. September 2019 statt. Die Schülerinnen und Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums und Sophie-Scholl-Gymnasiums hatten die Möglichkeit, ihre Projekte zu den Themen Faschismus, Krieg und Frieden in der Gedenkhalle vorzustellen.

Die Schülerinnen und Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums nahmen Bezug zu den menschenverachtenden Gräueltaten des Nationalsozialismus in Form von Poetry-Slam. Mit den Worten „Rassismus ist keine Meinung, Rassismus ist dumm“ war ihr Beitrag auch eine Warnung gegen den heutigen Hass und Rassismus in der Gesellschaft.

Unter der Leitung von Frau Vogel berichteten Schülerinnen und Schüler der Q2 des Sophie-Scholl- Gymnasiums von ihrer Studienfahrt nach Auschwitz. Es ist bereits Tradition, dass einige Schülerinnen und Schüler, die an der seit 2016 jährlich stattfindenden Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz teilgenommen haben, ihre Gedanken, Emotionen und Eindrücke am Antikriegstag mit dem Publikum teilen. Dieser Aufgabe widmeten sich stellvertretend für den Projektkurs Tabea Kuhlmann, Alejna Gegic, Gordan Tadic, Sinah Bellut und Nick Ingenfeld. Ihre Erlebnisse haben sie in Form einer Präsentation verarbeitet und dargestellt: Schreckliche Bilder aus dem Arbeits- und Konzentrationslager sollen den Zuschauern die Schrecken des Nationalsozialismus aufzeigen. Die trügerische Wahrnehmung des Ortes, der „so idyllisch wirkt“, wenn man nicht die Verbrechen und Tragik dahinter versteht, hat unsere Schülerinnen und Schüler beschäftigt.

Die Ausstellung des Künstlers Marian Kolodziej, der Auschwitz überlebte und nach 50 Jahren des Schweigens sein Leid und den Schrecken von Auschwitz künstlerisch darstellte, haben die Schülerinnen und Schüler besucht und zeigten sich zutiefst bewegt. Tabea Kuhlmann machte zum

anderen auf das Schicksal des Fotografen Wilhelm Brasse aufmerksam. Als die Rote Armee nach Auschwitz kam, rettete er die Fotos der ermordeten Häftlinge, um „den Opfern ein Gesicht zu geben“. Hierbei wurden die anderen Gäste durch die emotionale Betroffenheit der Schülerinnen und Schüler berührt.

Einen künstlerischen Beitrag kreierten folgende Schülerinnen und Schüler der Q2 im Kunstunterricht von Frau Mahmutagic-Zecak in Anlehnung an den spanischen Künstler Pablo Picasso: Lisa Goldstein, Luca-Valerio Gruber, Pia Lindemann, Leoni Schwips und Svea Wagner. Die Schülerinnen und Schüler malten ein gemeinsames Bild, welches eine Taube darstellt, die sich aus den dunklen Fängen befreit hat. Die eckigen, spitzen und grauen Formen auf der linken Seite stellen die düsteren und schmerzhaften Abgründe des Krieges dar. Sie erinnern an Picassos Gemälde „Guernica“, welches er im Jahre 1937 fertig stellte. Er malte das Werk in den monochromen Farben Schwarz, Weiß und Grau, da nach seiner Meinung die Farbe „ausgeblutet“ sei.

Die Taube greift Picassos Symbolik für den Weltfrieden auf. Der Künstler engagierte sich zu Lebzeiten aktiv für den Frieden: Er erfand 1949 die „Friedenstaube“ und trat öffentlich für den Frieden und gegen Krieg ein. Die Taube hat sich von den Fängen der Vergangenheit befreit und fliegt in eine warme und farbenfrohe Welt, die ihr Schutz und Hoffnung bietet. Die bunten und runden Formen stehen für die Vielfalt der Kulturen und repräsentieren die heutige Gesellschaft.

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurde die langjährige Arbeit und das Engagement der ehemaligen Lehrerin und Kulturbeauftragten des Sophie-Scholl-Gymnasiums Frau Schiemanowski seitens der Gedenkhalle Oberhausen gewürdigt. Frau Schiemanowski sorgte für eine enge Zusammenarbeit zwischen der Gedenkhalle Oberhausen und dem Sophie-Scholl-Gymnasium, so dass Schülerinnen und Schüler durch diverse Beiträge über Jahre hinweg teilnehmen konnten.

Es ist wichtig, dass eine Auseinandersetzung mit den Themen Krieg und Gewalt, aber auch Frieden und Demokratie über den Unterricht hinaus stattfinden kann. Demnach sind wir überzeugt, dass unsere Schülerinnen und Schüler auch nächstes Jahr mit ihren Beiträgen überzeugen können!

Stephanie Vogel und Erna Mahmutagic-Zecak

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  • 2019-09-10_04_Foto Antikriegstag 2019
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Liebe Eltern, liebe Sponsoren,

wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich für die großzügigen Zuwendungen im Rahmen des Spendenlaufs. Allein dem Friedensdorf werden stolze 12.000 € zur Verfügung gestellt, um soziale Projekte für Kinder umsetzen zu können. Ein Erfolg, über den wir uns als Schule sehr freuen.

Die Spendenquittung ist nun hier als PDF und als Word-Dokument abrufbar. Bei Bedarf tragen Sie bitte Ihren Namen ein. Ihr Kind kann die Quittung dann im Sekretariat abgeben und erhält diese mit einem Stempel des Fördervereins zurück.

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