Veranstaltung zum Antikriegstag in der Gedenkhalle
Wann wird es in Afghanistan endlich Frieden geben?
Schülergruppen stellten ihre Unterrichtsergebnisse bei der
Veranstaltung zum Antikriegstag am 1. September 2010 vor
Das Thema „Afghanistan“ stand im Mittelpunkt des Politikunterrichtes der Jahrgangsstufen 9 bis 12 in den letzten Wochen vor den Sommerferien. Nach eingehender Vorbereitung und Auseinandersetzung mit der Geschichte und der aktuellen Situation Afghanistans, stand vor allem die Beteiligung Deutschlands an dem militärischen Einsatz im Mittelpunkt des Interesses.
Bei einer Podiumsdiskussion mit kompetenten Fachleuten wurden viele Aspekte der Afghanistan-Problematik angesprochen aber es konnte nur ein Teil der vorbereiteten Fragen beantwortet werden. Deshalb wurde in der Nachbereitung der Veranstaltung in den Klassen noch intensiv gearbeitet. Eine Schülergruppe trug nun am 1. September 2010 ihre Arbeitsergebnisse bei der traditionellen Veranstaltung des DGB zum Antikriegstag vor.
Diego Tenore, Torben van de Sand und Benedikt Küppers stellten dar, was sie über die Geschichte Afghanistans herausgefunden hatten. Und ihr Fazit lautete: „Die Geschichte Afghanistans zeigt uns ein Land, das zu den ärmsten der Welt gehört und von vielen Kriegen schwer gezeichnet ist. Wann wird es in Afghanistan endlich Frieden geben?“
Sina Mölder und Marie Amrath fassten die der Podiumsdiskussion aus zusammen und werteten diese aus.
Johanna Wichmann und Katharina Schöler trugen das Gedicht „Das Trauerspiel von Afghanistan“ von Theodor Fontane, das sich auf die anglo-afghanischen Kriege im 19. Jahrhundert bezieht, vor und erläuterten den historischen Zusammenhang.
Während der Veranstaltung, die im Informationszentrum der Gedenkhalle stattfand, trugen Schülergruppen des Bertha-von Suttner-Gymnasiums und der Gesamtschule Alt-Oberhausen interessante und kreative Beiträge vor. Alle Beiträge setzten sich kritisch mit dem Thema „Krieg“ und „Faschismus“ auseinander. Für die Schülerinnen und Schüler ergab sich somit nicht nur die Möglichkeit, ihre eigenen Vorträge vor einem interessierten und fachkundigen Publikum zu präsentieren, sondern sie hatten zudem die Gelegenheit „über den Tellerrand“ die Vorträge von Schülern von anderen Schulen zu hören.




